Auf Anfrage im Hotel können Sie über die notwendige Tauchausrüstung verfügen und das Angebot eines Tauchführers nutzen oder auch lediglich die Bootsfahrt hin zu Ihrem gewünschten Tauchort. Kurse und Hilfsangeboten werden jeweils von Mal zu Mal individuell mit dem qualifizierten externen Personal vereinbart.
Unterwassertouren
Unterwasserwelt: nur wenig mehr als eine Seemeile vom Hotel entfernt liegt der Scoglio degli Asinelli eine Klippe, bis zu 40 m tiefes Wasser. Die Stelle erlaubt Tauchern jeglichen Übungsniveaus sich mit der Unterwasserwelt dort vertraut zu machen, mit großen Kaulbarschen, Muränen, Tintenfischen, Langusten und anderen Meerestieren.
Nach ca. 20 Minuten Bootsfahrt erreich man die Secca di Custonaci, einen tiefen und langen Küstenstreifen, bevölkert von ganzen Wolken von Anthias, herrlichen Gorgonen und anderem Getier.
Hier gibt es noch rote Korallen.
Gegenüber Porta Ossuna, wenig mehr als eine Seemeile von den alten Mauern des Ortes entfernt, ist auf dem sandigen Meeresboden der gesunkene griechische Öltanker Pavlos V zu finden: 16000 Bruttoregistertonnen, 180 m lang, das Wrack ragt majestätisch hervor, in einer Wassertiefe von 34 bis 14 Metern, und bietet sich für Unterwassertouren verschiedenen Schwierigkeitsgrades an, nächtliche Ausflüge nicht ausgeschlossen.
Unterwasserarchäologie
Die Schlacht an den Ägadischen Inseln im Jahre 241 v. Chr. im Ersten Punischen Krieg, hat zahllose Fundstücke hinterlassen, eines von ihnen ist das "Punische Schiff", das im Baglio Anselmi in Marsala zu sehen ist.
Es handelt sich um das einzige in der Welt erhaltene Exemplar einer sogenannten "Liburna", einem sehr beweglichen Kriegsschiffstyp von 35 Metern Länge, das 1969 von dem Unterwasser-Archäologen Honor Frost geborgen wurde.
Jüngst gab es einen anderen Fund in den Gewässern vor Levanzo: Es handelt sich dabei um ein Schiff der römischen Kriegsflotte, das während der selben Schlecht versenkt wurde, bei der die Karthager eine Niederlage erlitten.
Routen auf dem Wasser
Archäologie
Trapani: Torre di Ligny; Meeresmuseum
Marsala, Baglio Anselmi: Das Punische Schiff
Mozia: Die Insel der Phönizier
Segesta: Archäologischer Park und Thermalbad
Levanzo: In der Grotte "Des Genovese", so genannt nach der Gegend, in der sie liegt, sind noch urzeitliche Höhlenmalereien erhalten, die von religiösen Riten erzählen: der Initiation des Urmenschen für die Jagd. In den Figuren von Ur-Pferden, Ur-Rindern und Menschen, mit sicherer Hand in rot und schwarz gezeichnet, lebt der magische Zusammenhang zwischen dem Leben, der Fruchtbarkeit und der Umwelt wieder auf: Primitive magische Symbole bewahrt im geometrischen Zentrum des Mittelmeer-Beckens.
Geschichte
Die alten Windmühlen, teilweise restauriert, sind Zeugnisse der Industrie-Archäologie, wiederhergestellt zu ihrem ursprünglichen Zweck: der Gewinnung von Salz und der Fischzucht. Eine dieser Windmühlen beherbergt heute das Salz-Museum, mit einer reichhaltigen Ausstellung zu den Methoden der Sammlung, der Technik der Gewinnung aus dem Meerwasser und alten Instrumenten zur Salzgewinnung.
Scopello: Das alte Dorf am Meer, vom griechischen "skopelos", erhebt sich an der Stelle, wo einst das antike Cetaria stand, so genannt wegen seines enormen Reichtums an Thunfisch. Es handelt sich um eine der schönsten Anlagen für den Thunfischfang, die heute nicht mehr in Gebrauch ist, mit Magazinen, dem Speicher, den Wohnungen der Thunfisch-Fischer und den Schuppen, in denen heute noch die "muciare" lagern, die langen und beweglichen Boote, die schon die Araber für den Thunfischfang, die "Mattanza" benutzten.
Erice, das Mittelalter und die Wissenschaft: Die Stadt beherbergt das Zentrum Ettore Maiorana. Der Mythos erzählt, daß von hier aus Äneas den rituellen Spielen im Meer beiwohnten, die zum Begräbnis seines Vaters Anchises veranstaltet wurden. Es war der Heilige Berg der Liebe für die Elimer, die Phönizier und die Griechen, die ihn Aphrodite weihten, und für die Römer, die hier die Venus von Erice feierten. Erice ist noch heute beeinflußt vom Dreieck der Herrschaft, als hier im Mittel die Araber, die Normannen und schließlich die Spanier herrschten.
Die Natur
- Naturreservat "Zingaro" (von San Vito Lo Capo bis Scopello)
- Reservat des Großen Teichs
- Die Salinen von Trapani und Marsala
- Die "Mattanza", die Thunfisch-Jagd, der man in den Monaten Mai und Juni beiwohnen kann.
Weingastronomie
Ein weites Feld und bestimmend für die Identität der Provinz Trapani. Das Restaurant des Hotels Tirreno kann Ihnen davon erzählen durch die besten der Weißweine DOC von Alcamo, den Marsala-Likörweinen, dem Zibibbo di Pantelleria, der Gastronomie aus dem Meer, voll von arabischen Einflüssen und dem absolut leckeren sizilianischen Zuckerbackwerk.